Begrenzen Sie Verbindungen, Hörerzahl, Bandbreite und Puffer passend zu Ihrem Server. Diese Einstellungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Mit clients allein legen Sie nicht alle Grenzen fest. Klären Sie zuerst, welche Ressource knapp wird.

Die Grenzen auseinanderhalten

EinstellungBetriebliche Bedeutung
limits/clientsAllgemeine gleichzeitige Clients einschließlich anderer Zugriffe
limits/max-listenersServerweite Hörergrenze
mount/max-listenersHörergrenze der ausgewählten Mount-Regel
max-bandwidthBandbreitenkontrolle am eingestellten globalen oder Mount-Geltungsbereich
queue-sizeObere Queue-Grenze für Hörerrückstand
min-queue-sizeVom festgelegten Parser unterstützte minimale Queue-Vorhaltung
burst-sizeAnfangsdaten für einen neu verbundenen Player
source-timeoutErlaubte Zeit ohne eingehende Quelldaten

Bestimmte authentifizierte Relay-Verbindungen werden im KH-Zulassungsmodell besonders behandelt. Ein Test gewöhnlicher Hörer belegt deshalb nicht die Wirkung eines Relays auf Limits. Lassen Sie Spielraum für Verwaltung und andere HTTP-Zugriffe.

Byte- und Zeitangaben verstehen

Die KH-Dokumentation erlaubt bei bestimmten Queue-/Burstwerten zeitbezogene Angaben wie 4s. Das ist ein KH-Verhalten mit medienratenabhängiger Umrechnung und keine allgemeine XML-Regel für jede Icecast-Variante. Beginnen Sie mit ausdrücklichen Bytewerten, solange die Rateninterpretation Ihres Medienformats ungeprüft ist.

Dieser Ausschnitt ersetzt Werte in einem vorhandenen Mount-Block:

xml · Codebeispiel
<queue-size>524288</queue-size>
<burst-size>65536</burst-size>
<max-listeners>20</max-listeners>

Das sind Testwerte. Halten Sie Anfangsburst und Queue-Budget passend. Der eigene Playerpuffer erhöht zusätzlich die Verzögerung. Mehr Puffer repariert kein dauerhaft unterversorgtes Netzwerk. Große Warteschlangen können einen Hörer weiter zurückfallen lassen, statt das Live-Erlebnis zu verbessern.

Den tatsächlichen Engpass messen

Erfassen Sie aktive Quellen, gleichzeitige Hörer, ausgehende Medienrate, Hinweise auf langsame Clients sowie verfügbare Speicher- und Netzwerkkapazität. Ändern Sie einen Wert und wiederholen Sie denselben Quellen-/Playertest. Prüfen Sie Hörerüberlauf und authentifizierte Relays getrennt. Eine theoretische Bitratenrechnung ist kein Benchmark. Eine KH-Option belegt ohne vergleichbare Messung keinen Geschwindigkeitsvorteil eines Builds.