Ein KH-Relay mit mehreren Hosts hält einen lokalen Hörermount und wählt zwischen verschiedenen Zuführungen. Das ist sinnvoll für formatkompatible Alternativen desselben Programms. Es mischt keine Quellen und synchronisiert keine unterschiedlichen Programme.

Die Hostreihenfolge festlegen

Der Ausschnitt gehört unmittelbar unter <icecast> auf einem empfangenden Testserver. Die Quellen sind zwei lokale Testinstanzen mit kompatiblen Medien unter /feed.ogg:

xml · Codebeispiel
<relay>
  <local-mount>/programme.ogg</local-mount>
  <on-demand>1</on-demand>
  <retry-delay>30</retry-delay>
  <host>
    <server>127.0.0.1</server><port>8001</port>
    <mount>/feed.ogg</mount><priority>1</priority>
  </host>
  <host>
    <server>127.0.0.1</server><port>8002</port>
    <mount>/feed.ogg</mount><priority>2</priority>
  </host>
</relay>

In der dokumentierten Hostreihenfolge hat Priorität 1 Vorrang vor 2. Ohne Angabe ergibt sich die Reihenfolge aus der Liste. Vergeben Sie Prioritäten bei erzeugter Konfiguration ausdrücklich. Gemeinsame Port-/Mountwerte können auf Relay-Ebene stehen. Prüfen Sie zuvor die daraus entstehenden wirksamen Hostdefinitionen.

Den Zuführungswechsel verstehen

Fällt eine Quelle aus, versucht KH entsprechend der Relay-Regel andere Hosts. Die festgelegte Dokumentation beschreibt das erneute Prüfen höher priorisierter Quellen und die Rückkehr bei Verfügbarkeit. Hörer bleiben am lokalen Relay-Mount. Das unterscheidet sich vom Verschieben ihrer Verbindung auf einen anderen Fallback-Mount.

Die Hoststreams müssen kompatibel bleiben. Gleiche Dateiendungen reichen als Beleg nicht. Prüfen Sie tatsächliche Codecs, Container/Datenrahmung, Metadaten und Playerverhalten. Ein Quellenwechsel kann weiterhin hörbar sein oder Decoderprobleme auslösen. Eine Hostliste verspricht keine unterbrechungsfreie Auslieferung.

Rückkehr ebenso wie Ausfall prüfen

Beginnen Sie mit zwei funktionierenden Quellen und unterbrechen Sie die bevorzugte. Notieren Sie die tatsächlich verwendete Quelle und das Hörergebnis. Stellen Sie sie wieder her und beobachten Sie, ob und wann die vorgesehene Rückkehr erfolgt. Lassen Sie danach beide Quellen ausfallen und prüfen Sie Fallback oder Trennung. Wiederholen Sie die erste On-Demand-Verbindung. Verwenden Sie nur isolierte eigene Quellen. Lassen Sie eine Source-Übernahme deaktiviert, sofern sie nicht Teil der getrennten Übernahmeregel ist.