Ein nachvollziehbarer KH-Test beginnt mit einer festgehaltenen Quellkennung. Ein unbestimmter Abruf des gerade aktuellen master reicht nicht aus. Trennen Sie diese Testinstallation von vorhandenem regulärem Icecast und anderen KH-Builds.

Die beabsichtigte Quelle beziehen

Diese Befehle erzeugen einen eigenen Checkout und fixieren den Referenzstand des Handbuchs. Führen Sie sie in einem gewählten Arbeitsverzeichnis ohne vorhandenen Ordner icecast-kh aus:

sh · Codebeispiel
git clone https://github.com/karlheyes/icecast-kh.git
cd icecast-kh
git checkout --detach ea3554b5167f6780a8be77f1715f90ed02005665
git rev-parse HEAD

Detached HEAD ist für diesen Quellentest beabsichtigt. Das ist keine Anweisung zum Wechsel des Branches eines produktiven Checkouts. Verwenden Sie stattdessen das veröffentlichte kh22-Archiv, halten Sie dieses Release fest. Es ist nicht automatisch mit dem späteren Commit identisch.

Voraussetzungen prüfen und bauen

Lesen Sie configure.ac und README der gewählten Quelle. Zu den dokumentierten Bibliotheksfamilien gehören libxml2, libxslt, curl und Ogg/Vorbis. TLS und weitere Formatfähigkeiten hängen vom Build ab. Beziehen Sie passende Entwicklungsheader über die Paketverwaltung Ihres Betriebssystems. Alte Mindestversionen sind keine heutigen Sicherheitsempfehlungen.

Der festgelegte Baum enthält configure. Ein Test unter eigenem Präfix kann so gebaut werden:

sh · Codebeispiel
./configure --prefix="$HOME/icecast-kh-local"
make
make install

Der Präfix bezeichnet Ihr lokales Testverzeichnis. Halten Sie Configure-Zusammenfassung und Fehler fest. Führen Sie nach einer gescheiterten Konfiguration nicht einfach make weiter aus. Benötigt ein anderer Checkout einen Bootstrap, gilt dessen mitgelieferter Autotools-Ablauf. Raten Sie keine Schalter und verwenden Sie kein beliebiges fremdes Installationsskript.

Programm und zugehörige Dateien identifizieren

Verwenden Sie das Programm des gewählten Präfixes ausdrücklich, wenn daneben ein systemweites icecast existiert. Halten Sie passende web-/admin-Dateien und erzeugte Beispielkonfiguration zusammen. Die Installation belegt weder einen gestarteten Dienst noch funktionierende Streams. Danach folgen lokale Basiskonfiguration, Startlog sowie Quellen- und Hörerprüfung. Fehlende optionale Fähigkeiten sind Build-Eigenschaften und nicht automatisch Konfigurationsfehler.